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Mozart in Hohenaltheim

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Im Herbst 1777 ergab sich auf der Reise nach Mannheim für W.A. Mozart eine Gelegenheit, eine Einladung von Fürst Kraft Ernst zu Oettingen-Wallerstein nach Hohenaltheim wahrzunehmen.

Fürst Kraft Ernst zu Oettingen-Wallerstein hatte Wolfgang Amadé Mozart im Frühjahr 1770 in Neapel kennen gelernt und ihn dort spontan zu einem Besuch ins Ries eingeladen. Über sieben Jahre später, am 26. Oktober 1777 gegen sieben Uhr abends traf Mozart mit seiner Mutter in Hohenaltheim an der fürstlichen Sommerresidenz ein, musste aber in einem „miserablen Würthshaus“ Quartier nehmen. Im Schloss eröffnete man ihm, dass der Fürst über den Tod seiner jungen Gemahlin nicht hinwegkomme und die Hofkapelle suspendiert habe. Eine Audienz verlief entsprechend enttäuschend, denn der Fürst nahm seinen berühmten
Gast kaum zur Kenntnis. Hofmusikintendant Ignaz von Beecke empfing Mozart stattdessen in seiner Wohnung und bat ihn, etwas auf dem Klavier zum Besten zu geben. Er spielte zwei Sonaten (vermutlich KV 281 und KV 284). Am 28. Oktober, morgens um halb sieben, verließen die Mozarts Hohenaltheim wieder.

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