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Mozart in Kaisheim

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Auf der Heimreise von Paris fuhr W.A. Mozart im Herbst 1778 von Mannheim mit dem Abt der Reichsabtei Kaisheim in Richtung Süden und verweilte einige Tage als Gast in Kaisheim.

Ende November 1778 lernte Mozart auf der Heimreise von Paris nach Salzburg in Mannheim den kunstsinnigen Abt der Zisterzienser-Reichsabtei Kaisheim, Cölestin Angelsprugger kennen, mit dem in Kontakt zu treten, Vater Leopold Mozart ihm dringend angeraten hatte. Da auch Angelsprugger im Begriff war, nach Hause zurückzukehren, schlug dieser vor, gemeinsam zu reisen. Dem Vater schildert Mozart den Abt, „obwohlen
er ein Pfaff und Prälat“, als sehr sympathischen Menschen. Am 13. Dezember kamen sie in Kaisheim an. Abt Cölestin lud Mozart ein, noch eine Weile sein Gast zu sein. Am 18. Dezember schrieb er dem Vater: „daß der H. Prälat ein recht liebenswürdiger Mann ist, wissen sie; – daß ich mich aber unter die claße seiner favoriten zählen
darf, wissen sie nicht.“ Bis Heiligabend blieb Mozart im Kloster, ehe er wiederum zusammen mit Abt Cölestin vermutlich über Schloss Leitheim weiter nach Neuburg und München reiste.

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